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Sprechstunde zur Neurodermitistherapie bei Erwachsenen

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Thema: Akuter Schub
2016-03-29
Autor:
Harry
Hallo zusammen,
ich habe seit etwa 3 Wochen einen schlimmer werdenden Schub. Das letzte halbe Jahr war es erträglich und zumindest nicht stark gerötet oder gereizt.
Ich hoffe auf den Bildern kann man es halbwegs erkennen. Der Arm wirkt auf dem Bild harmloser als er ist.
Sonstige stellen sind vereinzelt auf dem Rücken, dem Unterarm und dem Bauch.
Bisher wurde 4 oder 5 mal mit Kortison Salben bzw. Tabletten gearbeitet. Kortison würde ich am liebsten vermeiden und suche nun die Ursache für den misst (nebenwirkungen bei Tabletten).

Sonstiges:
Stress, bedingt durch bevorstehende Prüfungen mal mehr mal weniger.
Beruflich Kontakt mit Gefahrstoffen wie verschiedene Kleber, Aceton etc.
Sport gelegentlich aber schon länger nicht mehr regelmäßig.
Schlaf etwa 5-7h

Ernährung:
Mäßiger Rohkostanteil, kaum Fertig Produkte, wenig Alkohol, Fleisch und Fisch 4-6x pro Woche, wenig Süßkram, 2-3 Liter wasser + 1Liter Tee auf der Arbeit. Wenig Kaffee
Bewusster verzicht auf Industriezucker und Kochsalz.
Naturjoghurt regelmäßig, kaum Milch oder Käse.

Ja sind also sicherlich einige Faktoren dabei die bei einer Neurodermitis nicht förderlich sind. In den kommenden 12 monaten werde ich beruflich ins Büro wechseln und meine Weiterbildung endet dann auch. Was kann ich gerade jetzt noch anders machen und dem Schub entgegen zu wirken?

Vielen Dank für eure Mühe und die Zeit.


Dr. Uwe Schwichtenberg

Experte
Beiträge:540
2016-04-12
Sehr geehrter Fragesteller

in Ihrem Therapiekonzept fehlen die Grundpflege, die zu jeder vernünftigen Neurodermitistherapie gehört und auch die topischen Immunmodulatoren, die immer dann zum Einsatz kommen sollten, wenn langfristige antientzündliche Wirkung erwünscht ist. Cortisoncremes sind immer gut für kurzfristigen Einsatz, um eine schnelle Besserung zu erreichen. Im weiteren Verlauf kann man den Befund mit topischen Immunmodulatoren (Protopic, Elidel) stabilisieren. Bei gutem Hautbefund reduziert man die Anwendungshäufigkeit bis auf 2x/Woche, das ist dann die sogenannte proaktive Therapie.

Ihr Dr. Uwe Schwichtenberg

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