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Sprechstunde zur Neurodermitistherapie bei Erwachsenen

Thema: Neurodermitis am Handgelenk
Autor:
ThoSch
2017-12-25 18:55:58
Hallo,

ich bin männlich/anfang 20 und habe seit einigen Monaten an beiden Handgelenken Neurodermitis. Das denke ich, weil ich als Kind schon Neurodermitis hatte. Seitdem lebte ich bis dieses Jahr beschwerdefrei.

An beiden Handgelenken ist jeweils eine ca. 2 cm große gerötete Fläche (keine Nässe). Sie juckt am Tag selten und wenn, auch nur schwach.
Deswegen habe ich keine großartigen Probleme, würde trotzdem aber gerne abklären, was man machen.

Bepanthen, Linola Fett, Linola Akut 0,5? Oder doch was Anderes?
Ich habe alle drei genutzt, allerdings nie langanhaltend, sondern nur jeweils für wenige Tage, da ich aufgrund kaum/keiner Besserung die Motivation dafür verlor.

Ich habe gelesen, dass es eine Minimalvariante der Neurodermitis gibt, sodass die Problematik in diesem Stadium verbleibt und nicht schlimmer wird.
Gibt es Anzeichen, woran ich diese Variante erkenne? Vielleicht wie bei mir über Monate das gleiche Stadium und nur sehr wenig Beschwerden?

Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.
Autor:
Dr. Uwe Schwichtenberg
Dr. Uwe Schwichtenberg
Experte
Beiträge:499
2017-12-26 13:13:58
Sehr geehrter Fragesteller

es gibt Minimalvarianten der Neurodermitis und es gibt auch lokal bebrenzte Varianten der Neurodermitis. Beim sogenannten Lichen Vidal liegt ein chronischer Ekzemherd an immer der gleichen Stelle vor. Bei Hautveränderungen im Handbereich ist aber immer auch eine kontaktallergische Ursache oder Hautbelastung durch Umweltkontakt in Betracht zu ziehen. Es ist daher auch wichtig an berufliche oder private Tätigkeiten zu denken, die ggf. als Auslöser in Betracht kommen.
Wenn es keine Faktoren gibt, die man meiden kann, dann ist neben der Pflegeintensivierung z.B. eine längerfristige Therapie mit einen topischen Immunmodulator (Pimecrolimus, Tacrolimus) sinnvoll. Cortisoncremes sollten nur kurzfristig eingesetzt werden. Frei verkäufliche Hydrocortisoncremes sind für den Handbereich zumeist zu schwach.

Ihr Dr. Uwe Schwichtenberg

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