Die Neurodermitis ist eine chronische, schubweise verlaufende Hauterkrankung mit genetischem Hintergrund. Die Veranlagung zur Entstehung von Hautveränderungen wird vererbt. Die Ausprägung ist jedoch von vielfältigen Faktoren abhängig, wie z.B. Allergien, Pseudoallergien, Besiedelung der Haut mit Bakterien, psychischem Befinden und Klimafaktoren. Über 3 Millionen Patienten in Deutschland leiden an Neurodermitis, die in Fachkreisen auch als atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem bezeichnet wird. Bis zu 10% der Kinder und jungen Erwachsenen sind von der Erkrankung betroffen.
AGNES - die Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung - hat ein Schulungsprogramm entwickelt, das den Betroffenen hilft, mit der Krankheit umzugehen. Dieses Schulungsprogramm wird in der Regel von den Krankenkassen bezahlt. Ein interdisziplinäres Team informiert und trainiert die Betroffenen und ihre Eltern bezüglich der verschiedenen Aspekte der Krankheit. Speziell ausgebildete Ärzte, Psychologen, Kinderkrankenschwestern, Diätassistenten und Pädagogen zeigen Lösungsansätze aus ihrer jeweiligen Sicht. Damit wird die Krankheit für den Patienten beherrschbar.
Weiterführende Informationen zu Neurodermitisschulungen finden Betroffene und Angehörige auf der Internetseite der AGNES.